Notdienst Berlin e.V.

Trägerzertifizierung für die Aktivierungshilfen

Verfasst am 28.02.2013

Trägerzertifizierung für die Aktivierungshilfen

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt trat zeitgleich die neue Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung AZAV im April 2012 in Kraft. Wir waren davon direkt betroffen, da wir für junge Menschen unter 25 Jahren zwei Aktivierungshilfen im Auftrag der JobCenter Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf anbieten, unser WerkHaus und unser WorkIn.

Die neue Verordnung regelt u.a., dass Anbieter von Aktivierungshilfen ab dem 01.Januar 2013 eine Trägerzertifizierung für die Durchführung dieser Maßnahmen benötigen. Der Zeitraum war sehr knapp, aber wir haben uns unverzüglich an die Arbeit gemacht. Zunächst musste  geklärt werden, worum es überhaupt geht. Anschließend wurden Kostenangebote von Zertifizierungsfirmen (fachkundigen Stellen) eingeholt und die kostengünstigste  Firma ausgewählt. Die internen Voraussetzungen für die Durchführung der externen Überprüfung waren sehr gut: Die beiden Aktivierungshilfen gehören zum Fachbereich Arbeit. Dieser Fachbereich hatte im April 2012 sein Qualitätshandbuch zertifizieren lassen. Damit gab es ein gutes Fundament, auf dem wir aufbauen konnten. Trotzdem gab es noch genug zu tun. Zur Vorbereitung gab es eine 9-seitige Checkliste, eng bedruckt mit Fragen, die alle beantwortet werden mussten. Mit vereinten Kräften wurde  die Liste bearbeitet und die Räume vorbereitet. Am 12. Dezember 2012 war es dann soweit, der Auditor kam und prüfte einen ganzen Tag lang. Das Ergebnis: „Der Notdienst für Suchtmittelgefährdete und –abhängige Berlin e.V.  erfüllt die Anforderungen der AZAV in vollem Umfang.“  …es „konnte in allen Feldern der Arbeitsförderung ein hohes Maß an Klientenorientierung, individueller Förderung und lebendiger Feedbackkultur nachgewiesen werden.“

Wenn das kein Grund ist stolz zu sein….

 

 

Zurück zur Übersicht