Notdienst Berlin e.V.

Stolzes Geburtstagskind

Verfasst am 26.12.2012

Stolzes Geburtstagskind

14. November 2012: Das war ein sehr entspannter Nachmittag in der Kochstraße 15. Ein großer und illustrer Gästekreis - insgesamt fast 70 Menschen - erschien zur A.I.D.-Jubiläumsfeier: „Kunden“ (Eingliederungshilfe und SPDs), Kooperationspartner (Ärzte, Anwälte, JobCenter, Jugendamt und andere Drogenhilfeeinrichtungen) waren vertreten.

Das Drogenreferat kam gleich zu dritt. Auch Frau Köhler-Azara, die Berliner Drogenbeauftragte, und Albert Kern vom Bundesgesundheitsministerium hatten symbolträchtige Geschenke dabei, die sich auf ihr jeweiliges Erleben der A.I.D.-Geschichte ebenso bezogen wie auf die besondere Rolle des Modells A.I.D. in der Suchthilfelandschaft. Schriftliche Grüße kamen von sehr weit weg – aus der kirgisischen Hauptstadt Bishkek – wie auch vom Krankenbett unserer Vermieterin: „Kaum zu glauben, dass schon 15 Jahre seit Gründung dieser Hilfsorganisation vergangen sind, davon schon über 10 Jahre in meinem Haus…  Ihnen wünsche ich auch in den nächsten 15 Jahren Ausdauer und viel Erfolg im Kampf gegen den Drogenteufel.“ 

Seit der Öffnung der ersten Substitutionsambulanz am 14. April 1997, damals noch am Tempelhofer Ufer,  ist sich die A.I.D. treu geblieben, was den bewährten Behandlungs- und Betreuungsansatz betrifft. Zugleich war und ist die A.I.D. - zwangsläufig - permanent in Bewegung, quantitativ wie auch qualitativ, das Label gilt schon längst als Synonym für die Bewältigung besonderer Herausforderungen durch ein effizientes und „umfeldverträgliches“ Zusammenwirken von Medizin und Sozialarbeit. Unterwegs war das nicht immer ganz leicht, weshalb es zwischen den Feiernden viele Erinnerungen auszutauschen gab. Zu den Höhepunkten des Programms gehörte die Aufführung eines unterhaltsamen Films in Raumschiff-Enterprise-Manier, in dem A.I.D.- KlientInnen mit Statements zu Substitution und PSB zu erleben sind und auch zu anderen Themen geballte Expertise demonstrieren. Das war so lehrreich aber auch lustig, dass nach der Premiere gleich noch eine zweite Vorstellung stattfand.

 v.l.n.r. Urgesteine der A.I.D. Regionalleiter Dr. Bernd Westermann, Facharzt Chaim Jellinek

 

 

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