Notdienst Berlin e.V.

1. Preis beim Gender-Budgeting-Verfahren

Verfasst am 24.04.2015

1. Preis beim Gender-Budgeting-Verfahren

Die Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle (AMB) des Notdienstes Berlin e.V. hat in Zusammenarbeit mit der bezirklichen Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle für Frauen (FAM) sowie der Suchtkoordinatorin des Bezirksamtes Tempelhof- Schöneberg mit dem Projekt „Wissenslücken schliessen – Genderkompetenz in den Einrichtungen der Suchthilfe entwickeln“ den berlinweiten Wettbewerb um das Gender-Budgeting-Verfahren für das Haushaltsjahr 2015 gewonnen. Der gewonnene 1. Platz ist mit 30.000 € dotiert und für die Umsetzung des im Wettbewerbsbeitrag vorgestellten Projektes geplant.

Die Senatsverwaltungen für Finanzen und Arbeit, Integration und Frauen hatten einen landesweiten Wettbewerb ausgelobt, der die Bezirke anregen sollte, sich mit der Gleichstellung von Frauen und Männern im Hinblick auf den Einsatz von Finanzmitteln auseinanderzusetzen. Mit dem nun entwickelten Konzept wird eine tiefergehende Auseinandersetzung mit frauen- und männerspezifischen Aspekten der Suchtarbeit in den Einrichtungen der Suchthilfe angestoßen

Ziel des Projekts wird sein, Träger der bezirklichen Suchthilfe und ihre Mitarbeiter in Tempelhof-Schöneberg durch Fortbildungsmaßnahmen so zu schulen, dass der berufliche Alltag zukünftig geschlechtersensibler und geschlechtergerechter gestaltet werden kann.

Wissenslücken über die unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Wirkfaktoren wie z. B. Bedürfnisse, Bedarfe, Lebensentwürfe, Gewalterfahrungen und Traumatisierungen, Ressourcen, familiäre Konstellationen oder Elternschaft sollen durch die Fortbildungen ebenfalls geschlossen werden.Zielgruppe der Fortbildungen sind alle Suchthilfeeinrichtungen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg und deren Mitarbeiter, Leitungsverantwortliche und Entscheidungsträger sowie angrenzende Systeme der gesundheitlichen oder psychosozialen Versorgung.
Durchgeführt werden die Fortbildungen durch die beiden bezirklichen Beratungsstellen: die Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle (AMB) und die Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle für Frauen (FAM) unter Federführung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei der bezirklichen Suchtkoordinatorin Frau Mutter: Ohne Ihren Einsatz wäre es nie zur Realisierung des Projektes gekommen.

 

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